In Kürze

Allgemeines

Vorwiegend landwirtschaftlich orientierte Gemeinde mit Einzelhofsystem (also ohne Dorfkern). Beliebtes Ausflugs- und Wandergebiet der Agglomeration Bern.

Lage

Im östlichen Teil des ehemaligen Amtes Konolfingen, durchschnittlich 900 m. ü.M. Hauptzufahrt seit 1871 von Zäziwil. Weitere Zufahrtsmöglichkeiten von Signau, Arni und Grosshöchstetten. Von November 1990 bis Juli 2014 verband ein Ortsbus Oberthal mit Zäziwil und Grosshöchstetten. Seither ist Oberthal nicht mehr an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Das Wappen

In Silber über einem grünen Dreiberg sieben (3, 4) rote, fünfstrahlige Sterne. Das Wappen informiert über die Gemeinde: Die sieben Sterne geben die Vielzahl von Örtlichkeiten an; der Dreiberg stellt drei Hügelzüge und die zwei dazwischen liegenden Täler dar. Das Wappen wurde 1931 geschaffen.

Wappen Oberthal

Spezielles

Blasenfluh mit 1118 m ü.M. der höchste Aussichtspunkt Oberthals. Bis vor einigen Jahren fand jeweils eine "Blasenfluh-Chilbi" statt. Im ersten Weltkrieg Bau eines hölzernen Beobachtungs- und Aussichtsturmes, welcher später wieder abgerissen wurde. Der Sockel ist noch vorhanden.

Lychleu-Stein, 1,6 m hohe Granitsäule am Rand der Strasse von Möschberg nach Alterswil. Seine Bedeutung wird verschieden ausgelegt (Findling, Grenzstein der ehemaligen Gerichte Bern und Signau, Sage von Scheintoten). Nach Brauch hielten hier die vorüberziehenden Leichenzüge zu einem Gebet. Heute hat der Stein aber durch das Verschwinden der Leichenzüge an Bedeutung verloren.

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